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Klassenzimmer in der Grundschule

Ida kommt in die Grundschule

Das Ida-Projekt bringt Wildbienenwissen lebendig in den Unterricht, kreativ kindgerecht und fachlich fundiert.

Gemeinsam mit Ida und Pepper entdecken die Kinder, warum Wildbienen so wichtig sind, wie sie leben und wie wir ihnen helfen können. Das Projekt verbindet Wissensvermittlung, Kreativität, Beobachtung und praktisches Arbeiten und macht Naturbildung zu einem Erlebnis.

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Die Ida-Materialien lassen sich leicht in den Schulalltag integrieren: Lesetexte, Arbeitsblätter, kreative Aufgaben, Experimente, Blütengeschichten, Kunstprojekte und sogar der Bau einer eigenen Nisthilfe.
Sie basieren auf verständlichem, fachlich geprüftem Wissen und orientieren sich an der Lebenswelt der Kinder.

Unser Ziel ist es, den Blick der Kinder für die Natur zu schärfen, Vorurteile gegenüber Insekten abzubauen und zu zeigen, wie wichtig und faszinierend Wildbienen sind.

Das Ida-Projekt ist modular aufgebaut und bietet Angebote für verschiedene Klassenstufen, vom ersten Lesen bis zu naturkundlichen Hintergründen, Bestimmungsübungen und praktischem Workshop.

Alle Materialien dürfen kostenfrei genutzt und im Unterricht eingesetzt werden.
Über Rückmeldungen oder Ergänzungen freuen wir uns sehr, denn Ida wächst ständig weiter.

1. Struktur des Projekts

Das Ida-Projekt folgt einem einfachen, klaren Ablauf, der Schritt für Schritt in die Welt der Wildbienen einführt.
Jedes Modul baut auf dem vorherigen auf und verbindet Lesen, Wissen, Kreativität und praktisches Tun:

1. Einstieg mit Heft 1 – „Aber ich mach doch keinen Honig“
Die Kinder lernen Ida kennen und erfahren, warum Wildbienen so anders sind als Honigbienen. Das Heft weckt Neugier und schafft die Grundlage für das Projekt.

2. Vertiefung mit Arbeitsblättern
Mit den Materialien zu „Insekten sind kleine Tiere“, „Wildbienen und Honigbienen“ und „Blüten“ setzen sich die Kinder spielerisch mit Grundlagen der Insektenkunde und der Bedeutung regionaler Pflanzen auseinander.

3. Praxis: Eine eigene Nisthilfe bauen
Nun wird das Wissen praktisch: Die Klasse baut gemeinsam Nisthilfen für Wildbienen.
Dazu gehören Klassenposter, eine WhatsApp-Nachricht von Ida, ein Elternbrief und eine Schritt-für-Schritt-Anleitung. So wird Lernen greifbar und erlebbar.

4. Abschluss mit Heft 2 – „Aber ich summ doch nicht nur rum“
Die Kinder vertiefen ihr Wissen über Ida und Pepper und entdecken, wie vielfältig Wildbienen leben.

Idee zum Weiterführen:
Als Abschluss können regionale Pflanzen auf dem Schulgelände gesetzt oder Ringelblumen zuhause gepflanzt werden – ein sichtbares Zeichen für gelebten Naturschutz.

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1. Arbeitsblätter
Wildbienen & Honigbienen

Dieses Modul bildet die Grundlage des gesamten Ida-Projekts.

Honigbienen sind die bekanntesten Insekten überhaupt. Sie machen Honig, werden von Imker:innen gepflegt und gelten als schützenswerte Sympathieträger. Doch tatsächlich sind nicht die Honigbienen am stärksten bedroht, sondern die Wildbienen, die kaum jemand kennt.

Während Honigbienen versorgt, gefüttert und beschützt werden, sind Wildbienen komplett auf sich gestellt. Jede einzelne Wildbiene lebt allein und muss in einem Flugradius von nur 50 bis 300 Metern alles finden, was sie zum Überleben braucht:

  • passende Pflanzen für Nahrung,

  • geeigneten Pollen für ihre Brut,

  • sichere Nistplätze und

  • Materialien zum Verschließen ihrer Nester.

Ganz schön viel Verantwortung für so kleine Tiere!

Auch wenn Ida und Pepper fröhliche kleine Bienen sind, tragen sie eine klare Botschaft:

„Es gibt uns! Wir sind da! Also seht uns!“

Zur Vertiefung stehen ergänzende Materialien bereit:

  • Lücken- und Unterstreichtexte zu den Lebensweisen von Honig- und Wildbienen,

  • Bilder mit verschiedenen Wildbienenarten,

  • sowie kreative Aufgaben, bei denen die Kinder ihr Wissen auf einer heimischen Blumenwiese künstlerisch anwenden.

Und ein Tipp:
Das Wildbienen-Video der Sendung mit der Maus ist absolut sehenswert – für Groß und Klein.

Arbeitsblätter

1a. Lesen + schreiben 2. Klasse

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1b. Lesen + unterstreichen 3. Klasse

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2. Kreativ, zählen und malen

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Ergänzungsmaterial 

mit bestem Dank an Miriam Breidenstein

1. Wortspeicher

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2. Zuordnung

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 3. Nachzeichnen

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4. Vorlage

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5. Kunst

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6. Präsentieren

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Nicht verfügbar

Begleitmaterial: Aussehen der Wildbienen
(mehr ist in Arbeit)

Neben dem Flyer der Deutschen Wildtierstiftung zeigen diese Bilder das differente Aussehen der Wildbienen.

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3. Blütengeschichten

Warum findet Wildbiene Pepper nicht die richtigen Blüten, die ihn satt machen? Woran kann man diese bloß erkennen?

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Den Kindern werden u.a. Korbblütler nahegebracht, als eine von vier Pflanzenfamilien:

Biodiversität light.

Ebenso die unterschiedlichen Arten von Blüten, und wo sie wachsen. Sogar auf dem Schulweg kann man sie entdecken.

Auf dem Arbeitsbogen können die Kinder erarbeiten, wie vielfältig Blüten sein können.

Peppers Lied gibt es zum Mitsingen als Text und auch als Video, und Peppers grüne Laseraugen sind auch was für Fans von Superhelden

Auf dem Klassenposter können die Kinder nach Insekten suchen. Finden sie alle? 

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Die Tüte mit Wildblumensamen liegt für jedes Kind bei. Wildblumenblumen sind anspruchslos beim Wachsen, ihr Aussehen bringt gute Laune und sie sind Superfutter für Wildbienen. Sie wachsen problemlos zu Hause im Garten, im Blumentopf, auf dem Fensterbrett oder auch nach einer gemeinsamen Pflanzaktion auf dem Schulhof. 

Fachlicher Hintergrund

 

Nur regionale Pflanzen haben den richtigen Nektar und die passenden Pollen für unsere heimischen Insekten. Und zwar mit genau den Inhaltsstoffen, die sie benötigen. Gerade die Zusammensetzung der Pollen ist wichtig, denn diese dienen den Bienenlarven als Nahrung. 

Bekommen die Larven nicht die richtige Nahrung, ist es, als würden wir unsere Kinder nur mit 

Pommes und Burgern großziehen:  Sie würden auch wachsen, aber gesund ist es nicht. 

Der Pollen enthält in erster Linie Eiweiß. 

 

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Und nicht jede Wildbienenart sammelt von allen Blüten. 

Es gibt oligolektisch lebende Wildbienen, bedeutet, diese sammeln 

ausschließlich die Pollen einer oder zwei Pflanzengattungen einer Pflanzenfamilie.

Streng oligolektische Wildbienen sogar nur ein oder mehrere Arten der gleichen Gattung. Fehlt die Blütengattung, fehlt die Wildbiene.  Oligolektie; Dr. Paul Westrich


Wichtig ist, dass es mehr Orte mit dem richtigen Blütenangebot für Wildbienen gibt. Man muss sich klar machen, dass sie nur einen sehr kurzen Lebenszyklus von wenigen Wochen haben. 

 

In dieser Zeit müssen Nester gebaut, Eier gelegt und Blüten bestäubt werden, damit die Biodiversität und somit der Kreislauf der Natur erhalten bleibt. Deshalb sind regionale, heimische Pflanzen so wichtig für Wildbienen. Link zum NaturGarten eV: Warum brauchen wir Naturgärten)

​

Natürlich sind nicht alle Korbblütler mit ihren Landepunkten regional. 

Aber es ist ein guter Anfang, zu erkennen, welche Vielfalt die Natur bereithält.  

Auch halten nicht alle Blüten mit Staubfäden und Stempel (Haltestangen) tollen Nektar für Pepper bereit. 

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Sie stehen hier als Symbol dafür, dass ihre Staubfäden nicht zu Blütenblättern umgezüchtet wurden, wie das bei gefüllten Blüten der Fall ist. An Staubfäden sitzen die Staubbeutel 

und diese liefern den Pollen als Nahrung für die Brut der Wildbienen.

1. Vorlesen

2. Verstehen +Suchen

3: Hausaufgaben

5b. Singen und Text

7. Klassenposter 2

4a.Singen+Musik+Video

6. Klassenposter 1

8. Blüten-Parade

Hier finden sich verschiedene Blüten, sowohl heimische mit Landepunkten und Haltestängeln, als auch ungeeignete für Wildbienen, als Viererpack auf einem Foto.

Auf jedem Blatt ist mindestens eine Blüte ungeeignet. 

Welche Blüten sind geeignet für Ida ud Pepper?

Gerne zum Download für die Tablets der Kids; auch als Hausaufgabe.

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4. Insekten sind kleine Tiere

Insekten sind kleine Tiere - aber Tiere

 

Viele Menschen begegnen Insekten mit Vorurteilen und Argwohn. 

Einige von ihnen stechen und sind lästig (mir auch). 

 

Aber Tatsache ist: ohne Insekten kann der Mensch und der Rest der Natur nicht existieren.

 

Auf jeden Menschen kommen 1,4 Milliarden Insekten (das ist kein Tippfehler). 

Es wird Zeit, diese Tiere mehr wertzuschätzen.

 

Die Kinder können anhand des Ausschneidebogens und der Lesetexte die Grundlagen des Körperaufbaus und der Lebensweise erarbeiten.  

 

Beim Basteln entstehen lustige und bunte Figuren, die aber alle sechs Beine und die Flügel am Oberkörper haben. So wie es sich für ein braves Insekt gehört.  

 

In zwei Schwierigkeitsstufen wird im Lernmaterial Lesekenntnis, Fantasie und Feinmotorik geschult. Und dabei ganz nebenbei Grundlegendes über Insekten gelernt.

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 3 - 4 Klasse

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 1 - 2  Klasse

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5. Matteo und die Weihnachtsbiene

​Zum Einstieg zu jeder Zeit des Jahres und als sinnvolle Ergänzung zum Projekt.

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Die Geschichte wurde geschrieben, um den Lehrer:innen und Schüler:innen den Einstieg in das Projekt zu jeder Jahreszeit zu erleichtern.

Wenn man die Nisthilfen nach den Sommerferien aufstellt, kann es schnell zu Frust kommen, weil sich nichts tut- die Welt der Kinder spielt ja im hier und jetzt. Und die Bienen fliegen nun mal überwiegend im Frühling und Sommer.

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Aber mit Matteos Geschichte und der Pflanzung von Krokussen gibt es einen Bezug zum Jetzt.

Durch das frühe Aufblühen der Krokusse im Frühling, dem Bienenbaby im Sommer und den Bezug zu Weihnachten ist Ida auch über den Winter präsent. Und dann fliegen auch schon die ersten Bienen.

 

Wildbienen schlüpfen manchmal schon im Februar. Da es in unserer ausgeräumten Landschaft kaum noch frühe Blüten gibt, sind Krokusse eine wichtige Nahrungsquelle für Insekten. Deshalb pflanzen wir Krokusse.​

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Wir haben hier die nicht-heimischen Elfenkrokusse gewählt, weil diese sich besonders gut vermehren und einfach wunderhübsch anzusehen sind und sehr früh im Jahr Nahrung für Insekten bieten.

Aber viele andere Krokusse sind auch geeignet.  â€‹

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Hier gibt es es eine tolle Geschichte rund ums Wildbienenjahr.

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6. Anleitung nisthilfebau

FAQ  für ALLE über das Handling der Nisthilfen gibt es hier.

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Laden Sie sich bitte hier die Anleitung herunter:

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Anleitung 

Idas WhatsApp vorlesen und zeigen. Jedes Kind bekommt einen eigenen Holzkorpus und malt diesen mit Buntstiften an (Filzstifte halten nicht, Bleistifte schmieren).

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Währenddessen rührt die Lehrkraft das Lehmgemisch an.

Dosierung Wasser/Lehm siehe Kurzanleitung.

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Den fertig bemalten Holzkorpus mit Öffnung nach oben aufstellen und 1-2 EL Lehmgemisch einfüllen (ca. 2 cm). Holzkorpus ab jetzt mit der Öffnung nach oben stehen lassen. 

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Die Röhrchen von oben in den Lehm des stehenden Korpus stecken.

Die Röhrchen dabei nicht quetschen und verschiedene Größen verwenden. 

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1 – 2 Wochen lang mit Öffnung nach oben trocknen lassen, dann ist die Nisthilfe fertig und einsatzbereit. 

Den Kindern den Elternbrief mitgeben!

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Noch Fragen zum Umgang mit der Nisthilfe?!

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